Man besitzt so ein Haus nicht, man begleitet es!
Unser baukulturelles Erbe, eingebettet in die es umgebende Kulturlandschaft, prägt uns als auch das Ortsbild unserer Städte und Dörfer. Bis heute sind Einflüsse und Spuren der Geschichte in Form von Bauwerken in unserer Umgebung allgegenwärtig. Sie bieten die Möglichkeit, die soziale und kulturelle Geschichte einer Region und ihr historisch jeweils geltendes gesellschaftliches Koordinatensystem zu vermitteln. Insbesondere Gutshäuser in den östlichen Bundesländern bieten die Möglichkeit, die großen Linien an geschichtlichen Brüchen und Verwerfungen des 20. Jahrhunderts sichtbar werden zu lassen.
Das Gutshaus Woltersdorf legt ebenso Zeugnis von dieser Geschichte ab und war historisch Zentrum des Dorfes. In den nächsten Jahren soll das Haus nachhaltig revitalisiert werden, um es mit seiner Geschichte auch für kommende Generationen zu erhalten - als ein Haus der Kultur, der Begegnung und des Austauschs.

Hallo, wir sind Ralf und Tobias vom Gutshauspod. Während der Pandemie entdeckten wir unsere gemeinsame Leidenschaft für Gutshäuser: Orte voller Geschichte, oft vergessen, manchmal verloren, aber viele auch voller Möglichkeiten.
Auf unseren Reisen und in unseren Gesprächen begegneten wir Menschen, die diesen Häusern mit Mut, Wissen und Herzblut neues Leben schenken.
Über diese Begegnungen berichten wir ausführlich in unserem Podcast "Der Gutshauspod".
Eine Frage begleitete uns von Anfang an:
Wie erhält man so ein historisches Gutshaus – und erfüllt es zugleich mit neuem Leben?
Der Träger des Alternativen Nobelpreises, Michael Succow, gab uns eine Antwort, die uns nicht mehr losließ:
„Das Haus ist nicht alleine zu betrachten! Es geht nicht ohne den Garten, nicht ohne den Park, nicht ohne das Dorf und die Wege, die alles verbinden.“
Genau das erleben wir hier. Ein Denkmal zu bewahren bedeutet nicht nur Mauern zu retten, sondern Gemeinschaft, Identität und Landschaft.
Begleiten Sie uns auf dieser unglaublichen Reise mit dem Gut Woltersdorf.